Ich bin eine KI und erstelle Dein individuelles Erlebnis - beantworte die folgenden Fragen:
- Schwierigkeit
- Schwer
- Dauer
- 6:25 Std.
- Länge
- 26,34 km
- Höhenmeter
- 513 hm
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Startpunkt: Hallenberg, Heinrich-Hugo-Platz
Endpunkt: Hallenberg, Heinrich-Hugo-Platz
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Der Rothaarsteig führt die Wandernden zunächst heraus aus der Innenstadt und vorbei an den Wintersportstätten, für die Winterberg so bekannt ist. Auf dem Herrloh bietet sich ein herrlicher Ausblick über Teile des Skiliftkarussels. Auch die St. Georg-Schanze kann aus direkter Nähe betrachtet werden. Im Sommer wie im Winter hat man die Chance, dort sportliche Höchstleistungen zu beobachten. Seit 2000 ist die Schanze zur Ganzjahresanlage umgebaut und zieht seit dem umso mehr Gäste an. Vorbei am Halbstundenkreuz, weiteren Skiliften und einem Kletterwald führt der Rothaarsteig die Wandernden zielsicher zum Kahlen Asten. Am Nordhang stößt er auf den Sauerland-Höhenflug. Ab hier folgst Du dem Wegezeichen des Sauerland-Höhenfluges (weißes H auf gelben Grund).
Der Kahle Asten ist mit 841,9 m wohl der bekannteste Berg Nordrhein-Westfalens. Der Turm beherbergt neben einem Berggasthof auch eine naturkundliche Ausstellung. Von der Aussichtsplattform genießt man eine herrliche Aussicht weit über das Sauerland hinaus! Über den Kahlen Asten verläuft der Heidelehrpfad, der dich u.a. über die seltene und gefährdete Natur auf dem Kahlen Asten informiert. Die Vegetation besteht vorwiegend aus Heidekraut, Borstgras und Heidelbeere. Bäume wachsen in dem rauen Klima kaum. Diese Hochheide ist ein heute selten gewordener Lebensraum, hier brütet u.a. der Baum- und Wiesenpieper und ist daher als Naturschutzgebiet mit internationaler Bedeutung (FFH-Gebiet) unter Schutz gestellt. Lauf auch noch kurz zur Lennequelle, bevor du den Abstieg in Richtung Mollseifen antrittst (der Höhenflug quert kurz den Parkplatz unterhalb des Aussichtsturmes. Vorsicht: Der Einstieg vom Parkplatz auf den Pfad des Sauerland-Höhenfluges ist schwierig zu erkennen!). Steil bergab führt der Höhenflug bis zum Helleplatz, überquert diesen und führt nun bis in das idyllisch und ruhig gelegene Walddorf Mollseifen. Unterwegs passiert der Weg eine imposante geologische Verwerfung, die die faszinierende und gewaltige Urgewalt der Erde erlebbar macht. Wer nicht auf dem Kahlen Asten eingekehrt ist, der sollte sich in Mollseifen für die weitere Wanderung stärken, denn eine weitere Einkehrmöglichkeit besteht auf dieser Etappe bis Hallenberg nicht.
In Mollseifen passiert der Höhenflug die Skihütte, biegt dann beim Wanderkreuz links in einen Fichtenwald ein. Der Weg steigt zuerst an, verläuft durch eine Kyrillfläche wieder hinab bis zum Wegekreuz Lose Holz, um dann durch Buchen-Jungwuchs, dessen Zweige einen herrlichen Baldachin bilden, bis auf den Gipfel des Siebenahorn (Sauerland-Seelenort) wieder anzusteigen. Hier oben auf 690 m befindet sich das Femegericht Freie Stuhl, eine alte Gerichtsstätte, bei der zwischen 1375 und 1580 Verbrechen wie Mord, Raub oder Meineid verhandelt wurden. Sieben Ahorne wurden als Erinnerung an diesen historischen Platz gepflanzt. Ein Rastplatz lädt zu einer Pause ein.
Über naturbelassene Pfade, vorbei an den lichten Wäldern des Naturschutzgebietes um Oster- und Moselkopf führt der Höhenflug zur Ziegenhelle. Der Gipfel ist über einen schmalen und steilen Pfad zu erreichen. Auf der Ziegenhelle steht eine Schutzhütte sowie ein 13 m hoher Aussichtsturm. Bereits im 19. Jahrhundert gab es erste Erwähnungen, dass es ein Turmbauwerk auf der 815 m hohen Ziegenhelle gibt. Der heutige Aussichtsturm wurde allerdings erst im Jahr 2011 eingeweiht, nachdem der vorherige Turm aus Gründen der Sicherheit abgerissen wurde. Von der Aussichtsplattform genießt man einen herrlichen Panoramablick. Insbesondere der Kahle Asten und die Sprungschanze bei Winterberg sind als Landmarken sehr gut zu erkennen.
Auch der weitere Wegeverlauf bis zum dritten Aussichtsturm, dem Heidkopfturm, ist geprägt von ruhigen, naturbelassenen Pfaden. Der Heidkopfturm befindet sich auf dem Gipfel des 703 m hohen gleichnamigen Berges. Der Heidkopf bildet den östlichsten Ausläufer des Massivs der Ziegenhelle und ist gleichzeitig die Nahtstelle zur Medebacher Bucht. Von seiner Aussichtsplattform bietet sich ein fantastischer Panoramablick über Teile des Rothaargebirges, auf Hallenberg und Teile der Medebacher Bucht, hinüber zum Kellerwald und Habichtswald.
Durch Wälder führt der Weg steil bergab in Richtung Hallenberg. Oberhalb von Hallenberg genießt man noch einen letzten Ausblick auf Hallenberg selber und den weiteren Verlauf des Höhenfluges in Richtung Medelon auf der gegenüberliegenden Bergseite. Der Sauerland-Höhenflug verläuft direkt durch den historischen Stadtkern von Hallenberg. Nur ein kleines Stück weiter triffst Du auf einen weiteren Sauerland-Seelenort die Unterkirche Hallenberg. Aber auch das Fachwerk-Ensemble rund um die Pfarrkirche St. Heribert mit dem Petrusbrunnen und dem Kump ist beeindruckend. Die Wanderung endet am Heinrich-Hugo-Platz an der B 236.
In Hallenberg: In der Ortsmitte auf dem Heinrich-Hugo-Platz, Mecklinghauser Str. 35, 59969 Hallenberg. GoogleMaps-Koordinaten: 51.10945,8.624412
In Winterberg: In der Stadt oder am Nordhang des Kahlen Asten.
In Hallenberg: Die Haltestelle Heinrich-Hugo-Platz liegt an der B 256 (Merklinghauser Straße) in der Nähe der Stelle, wo der Sauerland-Höhenflug diese Straße kreuzt. Um zum Höhenflug-Weg zu gelangen, folgt man der B 256 Richtung Süden bis zur Kreuzung mit dem Talweg. Man erreicht die Haltestelle mit dem ÖPNV von Olsberg (Bus 356), Medebach (Bus 361) und Allendorf (Bus 364) aus.
Zieladresse: 59955 Winterberg
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